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A twisted story ...

Diese verdrehte Geschichte ist in der Tat reiner Humbug, pardon. Aber das haben Sie sicher schnell gemerkt, weil Sie sich eben auf Ihre gut trainierte figurative Intelligenz verlassen können. Natürlich gibt es einen solchen verdrehten Ring nur als Bild, nicht aber als realen Körper, so sehr ich mich auch bemüht habe, das Bild realistisch aussehen zu lassen. Wir sehen: Bilder können uns unmögliche Körper vorgaukeln.

Aufgrund seiner evolutionären Optimierung zur Erfassung einer räumlichen Welt versucht unser Gehirn stets, den visuellen Input dreidimensional zu interpretieren. Auf trügerische Bilder hat die Evolution unser Gehirn nicht vorbereitet und auch nicht vorbereiten müssen. Hauptaufgabe des Gehirns war stets (und ist noch immer), die von unseren Augen gelieferten zweidimensionalen Bilder unserer Umwelt in dreidimensionale Bilder zu übersetzen.

Die nette Geschichte über den Herrn C.O.M. Pletetizzy ist, wie schon sein Name andeutet, total durch den Wind (engl. in a complete tizzy). Wie ja auch das Gespenst aus Oscar Wildes Erzählung The Canterville Ghost aus dem Jahr 1887, in dem angeblich auch das ominöse Werk des Herrn Pletetizzy erschienen sein soll. Wie gesagt, alles Humbug. Was allerdings stimmt, ist dass Georg Friedrich Händel auf dem Landsitz des Earl of Carnavon, des späteren Duke of Chandos, bei dem er von 1717 bis 1719 als Hauskomponist angestellt war, seine Variationen komponiert hat, die später unter dem Namen The Harmonious Blacksmith bekannt wurden. Abgebrannt ist der herzogliche Landsitz Cannons in Edgeware glücklicherweise auch nicht. Dass der Herzog sehr für Literatur und Musik begeistert war, ist bekannt. Doch mathematische Interessen wird man ihm vermutlich ebenso wenig unterstellen können wie den Grobschmieden in der Umgebung seines Landsitzes. Jedenfalls ist davon nichts überliefert.